Also zu meinen Sachen:
1. Wird hier wohl wieder viel an Dreck und Abnutzung vom Foto geschluckt. Von dem grauen Hemd und der Hose habe ich Detailfotos im LarperNing, wobei man selbst da nicht alles erkennen kann.
Neu ist jedenfalls kaum etwas davon. Graues Fahrtenhemd und Hose hab ich über viele Jahre bei den Pfadfindern getragen und sie haben einige reale Abenteuer und sehr viele Alltagsbelastungen überlebt. Die sind einfach nicht darauf ausgelegt schnell abzunutzen. Ich entdecke aber immer wieder verschiedene kleine Abnutzungen und Ausbesserungen an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte

Ich kenne auch Fahrtenhemden die wirklich mehrere Jahrzehnte lang getragen wurden und nicht viel abgenutzter, höchstens ausgeblichener aussehen.
Die beiden braunen Mützen und der grüne Mantel sind Erbstücke und bis zu 60 Jahre alt, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.
Die Mönchskutte stammt aus einem Theaterfundus, Alter unbekannt

Am neuesten sind die Beinpolster, die rote Kopfbedeckung(die ich tatsächlich noch verranzen müsste würde ich sie einsetzen wollen), die grauen Handschuhe und der weiße Überwurf.
2. Gibt es bei Dreck und Abnutzung immer einen Konflikt zwischen gut sichtbar und realistisch. Jeglicher Dreck der aus Umwelteinflüssen stammt (Schlammflecken, grüne Grasspuren etc.) wird auch relativ schnell wieder durch Umwelteinflüsse (Regen, Reibung, Ausbleichung etc.) entfernt. Was wirklich langfristig bleibt sind Abnutzungen durch Reibung, Ausbleichungen durch die Sonne und von Schweißrückständen und eben die Schweißablagerungen selbst und z.B. Rückstände von Rost wie an den Beinpolstern.
Im Mittelalter wurde die Oberbekleidung der ärmeren Bevölkerung auch über Generationen hinweg getragen und dabei so gut wie gar nicht gewaschen, nur die Unterbekleidung wurde regelmäßig gewaschen.
Folglich gäbe es in einer Gesellschaft, in der waschen wegen verstrahltem Wasser oder sonstwie nicht möglich wäre, nur ein ziemlich ekliges Unterwäscheproblem, an der Oberbekleidung wäre das aber nicht unbedingt zu sehen
